AM-RB 001: Überflieger mit Cosworth-Power
Wenn Aston Martin einen Supersportwagen in Zusammenarbeit mit Red Bull ankündigt, genügt das, um den Puls von Auto-Fans in die Höhe zu treiben, und zwar ganz ohne Aufputsch-Brause. Jetzt hat die britische Kult-Marke weitere Details zum AM-RB 001 verraten – und die betreffen das Herz, das in dem Boliden schlägt.
Als Motoren-Lieferanten hat die britisch-österreichische Performance-Partnerschaft Cosworth ins Boot geholt. Für Leistung wird im AM-RB 001 ein V12-Saugmotor mit 6,5 Liter Hubraum sorgen. Ergänzt wird das Aggregat von einem Leichtbau-Hybrid-System des kroatischen Herstellers Rimac. So ausgerüstet kommt der Supersportwagen auf ein Verhältnis von Leistung und Gewicht von 1:1 – was darauf schließen lässt, dass die Pferdestärken im vierstelligen Bereich rangieren.
Motormanagement, Traktionskontrolle und Anti-Schleuder-Schutz ESP kommen übrigens aus Deutschland – Bosch steht dafür als Lieferant bereit. Geschaltet wird über ein sequentielles 7-Gang-Getriebe mittels Schaltwippen am Lenkrad, hergestellt von Ricardo.
Das Carbon-Monocoque – die Sicherheitszelle und zugleich tragender Bestandteil des Fahrgestells – für den Supersportler liefert Multimatic, ein langjähriger Technologiepartner von Aston Martin, etwa beim One-77 und dem Vulcan. Die Spezialisten von Red Bull werden ihre Erfahrungen aus der Formel 1 einfließen lassen.
Wer jetzt feuchte Hände und Schnappatmung bekommt, sollte die Red-Bull-Büchsen erst einmal im Kühlschrank lassen: Nur 150 AM-RB 001 für die Straße werden gebaut, dazu noch 25 Rennwagen. 2019 ist mit dem Geschoss zu rechnen, dessen Preis dürfte zwischen 2,3 und 3,5 Millionen Euro liegen. mid
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