Kia Ceed – Der neue Korea Golf kommt
Seit er im Jahr 2006 zum ersten Mal in Tschechien vom Band gelaufen ist, hat der Ceed mehr als 1,3 Millionen Käufer gefunden. Dazu beigetragen hat die stetig steigende Qualität des Golf-Konkurrenten. Und natürlich die 7-Jahres-Garantie bis maximal 150.000 Kilometer, die den Restwert positiv beeinflusst und die Berechenbarkeit von Folgekosten verbessert.

Nun ist es an der Zeit, den Ceed neu aufzulegen. Ab Ende des zweiten Quartals wird er ausgeliefert. Entwickelt wurde der neue Ceed in Rüsselsheim, auch sein Design entstand in Deutschland unter der bewährten Regie von Peter Schreyer. So sieht er nun nicht nur europäisch aus, der ist es auch, denn weiterhin wird er in Tschechien produziert. Auch wenn sein Aussehen moderat verändert worden ist, und er nach wie vor klar als Ceed zu erkennen ist, passt er nun auch optisch noch besser in die Zeit. Der Ceed wurde niedriger und breiter.

Konstruiert wurde der neue Ceed auf der ‘K2’ Plattform; so wurde der Kompakte 20 mm breiter (1,800 mm) und 23 mm niedriger (1,447 mm) als der Vorgänger. Der Radstand bleibt bei 2,650 mm. Der vordere Überhang wurde um 20 mm (auf 880mm) gekürzt. Der Heck-Überhang legte um 20 mm (jetzt 780 mm) zu. Der Gepäckraum bietet nun 395 Liter Stauraum. Mehr Platz für die Schulter und mehr Kopfraum runden das neue Paket ab. Die Fahrgastzelle konnte durch die Vergrößerung des hinteren Überhangs weiter nach hinten gesetzt werden, was den Ceed nun dynamischer erscheinen lässt. Wie bei quasi allen Neuerscheinungen erlaubt die neue Lichttechnik ein eigenständiges Design von Front- und Rückleuchten. LED-Technik macht es möglich. Das Tagfahrlicht ist serienmäßig in LED-Technik ausgeführt.
Kia Ceed
Im Innenraum erkennt man hochwertigere Materialien, an vielen Stellen in Soft-Touch-Ausführung. Das Armaturenbrett wurde horizontaler und skulpturaler angelegt. Das führt zu einem besseren Raumgefühl. Der Blick nach hinten fällt nun leichter. Auf dem Armaturenbrett thront ein 5, 7 oder 8 Zoll großer Touch-Screen.

Erstmals in einem Kia ist nun ein Stau-Assistent verfügbar, der den Wagen in Stausituationen selbsttätig in der Mitte der Spur hält. Alle 3 Sekunden muss jedoch – so will es das Gesetz noch – die Hand ans Lenkrad gelegt werden. Beschleunigen und Bremsen geschieht bei aktiviertem Stau-Assistenten bis zur vorgegebenen Geschwindigkeit automatisch. Ein in meinen Augen wirklich hilfreicher Assistent, der auf mehrere Sensoren zugreifen muss, um diese Funktion zu gewährleisten.

Ein neuer 1,4 Liter Benziner (140 PS) und ein 1,6 Liter Diesel mit einem maximalen Drehmoment von 280 Newtonmetern erweitern die Motorenpalette.
Weitere technische Details und Aussagen zum Fahrverhalten und realen Verbrauchswerten verraten wir nach den ersten Testfahrten.
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