Dakar 2017: Morgen gehen 300 Autos auf die 9000-Kilometer-Strecke
Heute startet die Rallye Dakar zum ersten Schaustart und Morgen geht die wilde Jagd so richtig los. Die erste Etappe des Rennens führt dann von Asunción über eine Länge von 454 Kilometern in den Norden Argentiniens nach Resistencia. Von dort geht es weiter nach Bolivien. Nach fast 9000 Kilometern endet am 14. Januar die Rallye Dakar 2017 in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Über 300 Fahrzeuge – darunter Personenwagen, Trucks, Motorräder und Quads – mit mehr als 500 Teilnehmern sind bereit, das größte Offroad-Rennspektakel zu beginnen.
Für Toyota Gazoo treten mit der Fahrzeugnummer 301 im Hilux Evo der für das Motorsport-Team des japanischen Herstellers neu verpflichtete zweifache Dakar-Champion Nasser Al-Attiyah und sein langjähriger Navigator Matthieu Baumel an. Die Nummer 302 ist der Arbeitsplatz von 2009er Dakar-Sieger und langjährigem Toyota Fahrer Giniel de Villiers und seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz.
Auch die acht Mini-Crews haben die technische Abnahme abgeschlossen und sind bereit für den Start. Unglücklicherweise musste Bryce Menzies (USA) seinen Rückzug von der diesjährigen Dakar erklären, nachdem eine vorhergehende Verletzung eine Operation notwendig gemacht hatte. Der X-raid Team Mini John Cooper Works Rally von Menzies und Co-Pilot Peter Mortensen (USA) wird nun vom sehr erfahrenen Duo Orlando Terranova (ARG) und Beifahrer Andreas Schulz (GER) pilotiert.
Vor dem Beginn der Rallye Dakar 2017 meinte ihr X-raid Teamkollege Mikko Hirvonen (FIN), der 2016 bei seiner ersten Dakar den vierten Platz belegt hatte: „Nichts geht über die Erfahrung, bei der eigentlichen Dakar am Start zu sein. Wir müssen nun demütig sein und uns bestmöglich auf jeden einzelnen Tag konzentrieren.“ Hirvonen teilt sich das Cockpit des neuen Mini John Cooper Works Rally mit seinem etatmäßigen Co-Pilot Michel Périn (FRA). Auch die Kombination aus Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Beifahrer Timo Gottschalk (GER) geht in einem Mini John Cooper Works Rally an den Start.
Fünf weitere Crews vervollständigen die Mini Familie bei der Rallye Dakar 2017 und bilden eine wirklich internationale Mannschaft von Spezialisten für Cross-Country-Rallyes:
Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) treten bei der Dakar für die Farben des Orlen-Teams an. Przygonskis Erfahrung mit dem Mini ALL4 Racing ist im Jahr 2016 immer größer geworden – und Colsoul fiebert dem Start der Dakar ebenfalls entgegen.
Auch Boris Garafulic (CHL) und Filipe Palmeiro (POR), Mohamed Abu Issa (QAT) und Xavier Panseri (FRA) sowie Stephan Schott (GER) und Paulo Fiuza (POR) sind in den bewährten Mini ALL4 Racing-Fahrzeugen des X-Raid Teams unterwegs. Zur Mini Familie bei der Rallye Dakar 2017 Dakar Rally gehört außerdem das brasilianische Duo Sylvio de Barros und Rafael Capoani.
Peugeot vertraut beim dritten Dakar-Start auf die bewährten vier Fahrerpaarungen aus dem Vorjahr: Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (Nr. 300/gelber Streifen auf dem Lufteinlass über dem Cockpit), Carlos Sainz/Lucas Cruz (Nr. 304/blauer Streifen), Cyril Despres/David Castera (Nr. 307/roter Streifen) und Sébastien Loeb/Daniel Elena (Nr. 309/weißer Streifen).
Wie sein Vorgänger, der Peugeot 2008 DKR, jedoch anders als die allradangetriebene Konkurrenz, verfügt der 3008 DKR über einen Zweiradantrieb. Im neuen Rallye-Löwen kommen zahlreiche Evolutionen an Motor, Fahrwerk und Aerodynamik zum Einsatz. Ebenfalls neu ist eine Klimaanlage, die Fahrer und Co-Piloten bei heißen Temperaturen kühl und wettbewerbsfähig halten soll. ampnet
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