Vom Zweitwagen zum Familienauto? Der neue Kia EV2 auf der Brüsseler Motor Show
Was passiert, wenn Kia seine Elektro-Kompetenz in das beliebteste SUV-Segment Europas packt? Heraus kommt der neue Kia EV2 – ein kompakter Stromer, der mehr kann, als seine 4,06 Meter vermuten lassen. Premiere feierte er jetzt auf der Brüsseler Motor Show – und zeigt, wie alltagstauglich, vielseitig und sogar noch komfortabel der Einstieg in die Elektromobilität heute sein kann.

Produziert wird der neue EV2 in Europa, genauer gesagt im Kia-Werk in der Slowakei.
Mit zwei Batteriegrößen (42,2 oder 61,0 kWh) sind bis zu 448 Kilometer Reichweite (nach WLTP) möglich. Im Alltag sollte man allerdings 10 bis 15 & abziehen, um auf der sicheren Seite zu sein. Geladen wird relativ schnell und flexibel: Neben DC-Schnellladen beherrscht der EV2 gegen Aufpreis auch 22-kW-AC-Laden.
Optisch zeigt sich der EV2 selbstbewusst: markante SUV-Proportionen, das Kia-typische „Star Map“-Lichtdesign und je nach Version Räder bis 19 Zoll. Innen zeigt der kleine Stromer ein ordentliches Raumangebot, punktet zudem mit längs verschiebbaren Rücksitzen und bis zu 403 Litern Kofferraumvolumen plus praktischem Frunk (kleiner Kofferraum unter der „Motorhaube“).
Technisch greift Kia tief in die obere Schublade: Panoramadisplay, OTA-Updates, Smartphone-Integration, moderne Assistenzsysteme bis hin zum fernbedienten Einparken – Features, die man sonst eher aus höheren Klassen kennt.
Kurzum: Der Kia EV2 ist nicht nur Zweitwagen-Kandidat, er könnte sogar ein Erstwagen für Stadt und Alltag sein. Elektromobilität wird Stück für Stück alltagstauglicher und auch die Preise gehen gegenüber Verbrenner im Vergleich zurück.
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Dr. Friedbert Weizenecker
Dr. Friedbert Weizenecker - Seit mehr als 20 Jahren schreibe ich Auto-Themen für mehrere Zeitungen. Vor meiner Zeit als Auto-Journalist habe ich wirtschaftswissenschaftliche Features für ein Wirtschaftsmagazin und für Zeitungen verfasst. Als Volkswirt, Betriebswirt und Soziologe versuche ich auch ökonomische und gesellschaftliche Aspekte einfließen zu lassen. Autos sind meine Leidenschaft.
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