Hyundai testet den i30 N auf dem Nürburgring
Hyundai trat jetzt mit einem seriennahen i30 N beim zweiten Lauf der Langstrecken-Serie auf dem Nürburgring an. Das Rennen diente der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen im Mai, bei dem Hyundai mit zwei i30 N starten will. Der Einsatz des künftigen Hochleistungsmodells kurz vor dem Produktionsstart unterstützt den a Entwicklungsprozess des ersten N-Fahrzeuges. Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit müssen sich bei diesem schwersten Rennen der Welt in der Grünen Hölle der Nordschleifen bewähren.
Im Gegensatz zu den Rennfahrzeugen anderer Hersteller startet der i30 N deswegen ohne größere Modifikationen und erhielt im Wesentlichen lediglich reglementbedingte Sicherheitsmodifikationen wie den Überrollkäfig und die Feuerlöschanlage. „Wir geben unseren Hochleistungsfahrzeugen die richtigen Anlagen für sportliches Fahren und Fahrfreude mit. Deshalb kann der Hyundai i30 N auch als Rennfahrzeug seriennah am Nürburgring eingesetzt werden. Dies ist zudem der Ort, an dem das Modell während der Serienentwicklung ausgiebig getestet und erprobt wurde“, erläutert Albert Biermann, Leiter Fahrzeugtest und Hochleistungsentwicklung bei Hyundai Motor.
Seit 2013 betreibt Hyundai ein eigenes 3600 Quadratmeter großes Prüfzentrum am Nürburgring, das zum europäischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim gehört. Die Hyundai Ingenieure nutzen die berühmte 20,8 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgrings mit ihren 73 Kurven und bis zu 17-prozentigen Steigungen für die besonders umfassenden Fahrzeugerprobungen.
Der im Rennen eingesetzte Hyundai i30 N ist wie das spätere Serienmodell mit dem leistungsstarken 2.0 T-GDI Turbotriebwerk und manuellen Sechs-Gang-Handschaltgetriebe ausgestattet. Hyundai führt den i30 N im zweiten Halbjahr 2017 bei den Händlern ein. nk/ampnet
Foto: Hyundai
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