Seat X-Perience – auch auf schwierigem Terrain zuhause
Vernünftiger Lifestyle Kombi
Seat ist vom Konzernsorgenkind längst zum Rising Star empor gestiegen. Das Absatzwachstum des Spanisch-Deutschen Herstellers sind selbst beim erfolgsverwöhnten Volkswagenkonzern überdurchschnittlich. Das emotionale Design der Marke in Kombination mit Volkswagenqualität scheint zu funktionieren. So sind die Käufer der Marke rund 10 Jahre jünger als der Durchschnitt der Neuwagenkäufer und nahezu zur Hälfte weiblich, verrät Seat Geschäftsführer Bernhard Bauer.
Zum positiven Image der Marke passt auch die Meldung, dass Seat in Spanien einen 40 Fußballfelder großen Solar Park betreibt, mit dessen Stromertrag 25 Prozent des Bedarfs der Seat Fertigung gedeckt werden. Das spare 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein, so Bauer weiter. Und die Marke möchte weiter mit innovativen Produkten punkten. So wird Seat im kommenden Jahr sein erstes SUV auf den Markt bringen. Gleichsam in Vorbereitung auf dieses neue Segment gibt es den Seat Leon ST nun in einer Allrad Version im Abenteurerkleid.
Intelligentes Allradsystem
Der Seat X-Perience wurde erkennbar (27 mm) höher gelegt, als der Leon. Das erzeugt eine bessere Geländetauglichkeit und hat den angenehmen Nebeneffekt einer erhöhten Sitzposition für die Passagiere. Seine Kunststoffbeplankung macht ihn robuster und lässt ihn mehr nach Freiheit und Abenteuer aussehen. Im Innenraum des X-Perience sorgen hochwertige Materialien für Lounge-Feeling. Bei der Bedienung des X-Perience gibt es keine Überraschungen. Wie bei den anderen Modellen aus dem Volkswagen Konzern ist alles klar und übersichtlich strukturiert.
In den österreichischen Alpen hatte ich die Gelegenheit, das Fahrverhalten des Seat X-Perience auf Eis und Schnee zu erfahren. Der Allradler meisterte die Anforderungen deutlich besser, als mit dem reinen Vorderradantrieb. Die gute Traktion der Räder sorgt selbst auf schwierigstem Mischuntergrund aus Eis und Schnee für beherrschbares Fahren. Die Kraft des Motors wird immer nur an die Räder geleitet, bei denen das Sensorensystem ausreichend „Grip“ erkennt. Im normalen Fahrbetrieb übertragt die moderne Lamellenkupplung die Motorkräfte zum großen Teil auf die Vorderräder. Erst wenn dort die Traktion nachlassen sollte, werden die Kräfte innerhalb von Millisekunden stufenlos nach hinten geleitet.
Praktisch und schön
Ab 28.750 Euro ist dieser Seat Allradler mit dem 1,6 Liter Diesel Aggregat und 110 PS Leistung zu haben. Für knapp 1.000 Euro mehr steht der 2.0 Liter Diesel mit 150 PS Maximalleistung in der Liste. Mit dem empfehlenswerten Doppelkupplungsgetriebe versehen, kostet dieser Selbstzünder dann 33.060 Euro. Einziger Benziner im Angebot ist der 1,8 Liter Vierzylinder mit einer Leistung von 180 PS. Ab April dieses Jahres wird es den Seat X-Perience übrigens auch mit einem reinen 2-Rad-Antrieb geben. Aktuell bietet Seat übrigens allen Leon Käufern eine Willkommensprämie in Höhe von 2.000 Euro an.
Fazit
Wer häufig auf Schnee und Eis unterwegs ist, an Anstiegen wohnt oder in unwegsamem Gelände unterwegs ist, dabei aber ein vollwertiges, familientaugliches und optisch gefälliges Auto in der Kompaktklasse sucht, der sollte den Seat X-Perience auf die Liste nehmen.
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