„Selbst parken ist ein Auslaufmodell“
Automated Valet Parking gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Fahren. Es funktioniert so: Das Fahrzeug wird in einer besonders gekennzeichneten Zone vor der Einfahrt eines Parkhauses abgestellt. Fahrerin oder Fahrer steigen aus und geben per Smartphone-App ihrem Auto den Auftrag, sich selbst eine freie Parklücke zu suchen. Genauso kommt der Wagen bei Bedarf auch fahrerlos wieder zurück. Science Fiction? Keineswegs. Voraussetzungen sind ein entsprechend mit Sensoren ausgestattetes Parkhaus sowie ein Auto-Extra, das mit ihnen kommunizieren kann. Die Technik im Wagen setzt dann die Befehle der Parkhaus-Infrastruktur in sichere Fahrmanöver um.



Schon jetzt gibt es eine ansehnliche Liste zusätzlich zu ordernder Extras von der Klimaanlage bis zum Infotainmentsystem, auf die Einrichtungen für Automated Valet Parking muss man allerdings noch warten. Aber: „Selbst parken ist ein Auslaufmodell. Das Auto kann mit dieser Technik viel besser einparken und erspart Autofahrern Zeit und Stress“, sagt Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Parkhäuser sind das Revier eines kompakten, wendigen Stadtautos wie dem e.Go Life. Mit dem Automated Valet Parking können wir noch mehr erreichen – nämlich bis zu 50 Prozent mehr Fahrzeuge in einem existierenden Parkhaus unterzubringen. Für die Technik-Option im e.Go Life werden die Kunden nur einen minimalen Aufpreis zahlen müssen“, ergänzt Professor Günther Schuh, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik an der RWTH und Chef der e.Go Mobile AG.

Fotos: Bosch
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