Worauf beim Wintercamping geachtet werden sollte
Wintercamping wird immer beliebter, und Stellplätze finden sich immer häufiger auch in unmittelbarer Nähe zu Skipisten und Loipen. Viele Campingplätze in Wintersportregionen bieten auch spezielle Einrichtungen wie beheizte Aufenthaltsräume und Sanitäranlagen sowie Trockenkammern für Skikleidung und -ausrüstung. Beliebte Campingplätze sind häufig aber auch in der kalten Jahreszeit schon früh ausgebucht. Wer eine bestimmte Region im Auge hat und auf gewisse Einrichtungen nicht verzichten möchte, sollte deshalb rechtzeitig buchen, rät der ADAC.
Unerlässlich ist es, ausreichend Gas mitzunehmen. „Als Richtwert gilt, dass elf Kilo Gas für zwei, maximal drei Tage reichen. Wie viel benötigt wird, hängt jedoch von der Außentemperatur, der Größe und Isolation des Fahrzeugs sowie dem persönlichen Wärmeempfinden ab“, sagt Andrea Schumacher-Fichtner, Tourismusexpertin beim ADAC Hessen-Thüringen. „Wichtig: Nur Wintergas nutzen, das auch bei Minustemperaturen gasförmig bleibt“. Eine elektrische Beheizung für den Gasregler stellt die Wärmezufuhr auch bei eisigen Temperaturen sicher.
Ist das Wohnmobil winterfest und wird ausreichend beheizt, frieren auch die Wasserleitungen und -tanks nicht ein – sofern sie sich im Fahrzeuginneren befinden. Zur Gewährleistung der Stromversorgung bei Minusgraden gehört ein frostsicheres Stromkabel zur Grundausstattung. Beim Verlegen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es nicht in der Arbeitsschneise von Räumfahrzeugen liegt und beschädigt werden kann. Gegen Feuchtigkeit im Fahrzeuginneren hilft ein Vorzelt, in dem nasse Kleidung zum Trocknen aufgehängt und Sportausrüstung gelagert werden kann.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Insbesondere bei Nässe, Schnee und Glätte sind eine vorausschauende Fahrweise und wintertaugliche Reifen mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe empfehlenswert, da sich der Bremsweg deutlich verlängert. Zur Sicherheit sollten Schneeketten mitgenommen werden. Für eine gute Sicht gehört Frostschutzmittel ins Scheibenwischwasser. Eiskratzer, Besen und Schneeschaufel gehören ebenso ins Gepäck wie eine ausreichend große Leiter, um das Dach des Wohnmobils oder Wohnwagens von Schnee befreien zu können.
Der Campingplatz sollte gut geräumt sein, so dass ein problemloses Erreichen des Standplatzes möglich ist. Wird das Fahrzeug auf Schnee geparkt, verhindern ausreichend große Bretter unter den Hubstützen ein Umkippen bei Tauwetter. Nach dem sicheren Abstellen wird bei Reisemobilen der erste Gang eingelegt und die Handbremse gelöst, damit diese nicht festfriert. (aum)
Ähnliche Beiträge
1. September 2022
Volkswagen-Tochter „Elli“ kooperiert mit „&Charge“ – günstiger Strom laden
Die Volkswagen-Tochter Elli ist neuer Partner des Bonusprogramms von "&Charge". Ziel ist es, an der Ladesäule…
2. November 2018
Porsche 911 GT2 RS rast in 6:40 Minuten über die Nordschleife
Porsche hat einen weiteren Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt. Ein 700 PS (515 kW) starker 911 GT2 RS…
17. November 2016
Chevrolet Bolt ist „Green Car of the Year 2017“
Der Chevrolet Bolt wurde vom Fachmagazin „Green Car Journal“ zum „Green Car of the Year 2017“ gekürt. Zur Begründung…
18. Januar 2016
Opel steckt den Astra Sports Tourer einfach in die Klimakammer
Im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel herrschen Bedingungen wie in der Sahara. Und das im…
27. Oktober 2021
(2022) Ford Mustang Mach-E GT – Erste Fahrt im vollelektrischen Supersportwagen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen






